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Meine Geschichte

Meine Suche im Aussen

Als Kind fehlte mir ein Ort wo ich mich wirklich sicher, geborgen und geliebt fühlen konnte. Mein Vater war viel unterwegs und meine Mutter war, nennen wir es mal aus den unterschiedlichsten Gründen, emotional abwesend. Ich fühlte mich als Kind oft ohne Halt. Aus der Angst plötzlich ganz alleine dazustehen, entwickelte ich eine enorme Fähigkeit mich anzupassen. Da mir zuhause die sichere Basis fehlte, lernte ich mich in meinem Umfeld bestmöglich zu integrieren. Ich schlussfolgerte: Wenn ich mich nur genug anstrenge und die Menschen mich dann mögen, gehöre ich irgendwie dazu. Zum Glück fand ich einen Zufluchtsort bei meinen Nachbarn. Wenn sie nicht gewesen wären – keine Ahnung. Sie waren wie ein Rettungsboot auf hoher See, das mich aufnahm. Trotzdem war die Angst stets in mir präsent, dass sie zu mir sagen könnten: “Tut mir leid kleine Steffi, das Boot ist doch zu voll. Kannst du bitte aussteigen?”

Um das zu vermeiden setzte ich viel daran gemocht zu werden und bloß nicht zur Last zu fallen. Everybody’s Darling. Sonnenkind. Ich machte mein Abi, mein Bruder erkrankte an schweren Psychosen, mein Vater an Parkinson und meine Mutter an Krebs. Ich reiste um die halbe Welt und studierte Kommunikation- und Kulturmanagement am Bodensee und Kolumbien und zog nach Hamburg.  Meine Mutter starb und ich begleite sie, obwohl unser Verhältnis alles andere als eng war. Die Kernfamilie, die mir nie das geben konnte was ich eigentlich gebraucht hätte, zerbrach immer mehr. Ich sehnte mich danach irgendwo anzukommen und meinen Platz zu finden. Privat wie beruflich. Ich suchte auf der ganzen Welt, also im Außen, um mich innerlich besser zu fühlen. 

Mein Finden im Innen

Mein Weg führte mich in die Natur. Die Natur wurde immer mehr zu meinem Ankerplatz und gab mir das Gefühl sicher und Teil eines Ganzen zu sein. Sie wurde zu meiner Verbündeten. Ich entschied mich für eine Weiterbildung als Wildnispädagogin. Ich verstand immer mehr, dass ich mir selbst das geben kann was mir immer gefehlt hat. Intuitiv ging ich auch immer häufiger in die Stille: Zuerst eine Visionssuche, später dann Meditation und Vipassana. Vor ein paar Jahren kam ich dann zum ersten mal in meinem Leben durch eine andere Person mit voller Wucht in Kontakt mit meiner Angst keine wirkliche Existenzberechtigung zu haben. Ich fiel tief. Ich stand neben mir mit einem 1 jährigen Kind auf dem Arm.

So schmerzhaft dieser Prozess war, so heilsam war er auch. Für ein paar Monate war ich wie betäubt, bis ich die kraftvolle Entscheidung für mich und meine kleine Familie traf, glücklich sein. Ich entschied die volle Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen, die Vergangenheit loszulassen, zu vergeben und nach vorne zu schauen. Ich heilte. Meine inneren Kindanteile heilten. Ich verstand immer mehr. Ich fing wieder an zu leben und das mit einem viel höheren Bewusstsein als vor dem Vollcrash. Schon seit langer Zeit wollte ich eine Coaching Ausbildung machen und ich entschied mich für die zertifizierte Ausbildung bei der Coaching Spirale. Mein inneres Zuhause wurde immer schöner, schöner als jemals zuvor. Ich bin für diese Erfahrung im nachhinein dankbar. Ich wäre nicht hier, wo ich heute bin und könnte auch meinen Coachees nicht auf dieser tiefen Ebene begegnen wie ich es heute vermag. Alles hat seinen Sinn und ich lebe im vollen Vertrauen, dass das Leben stets für uns ist.

Meine Vision

Mein Herzenswunsch ist es Menschen in erster Linie dabei zu unterstützen wieder mehr Mitgefühl mit sich, mit anderen Menschen aber auch gegenüber allen anderen Lebewesen zu entwickeln. Wenn das geschieht fühlen wir uns verbunden, gehen wieder in Beziehung und fangen wieder an zu lieben. Und das was wir lieben, das schützen wir.

Let’s reconnect!
deine